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Start Dänemark-Reisen Jütland 2004


::Jütland 2004::

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Es war mal wieder so weit, der Urlaub rückte näher. Wir haben uns diesmal Jütland ausgesucht, damit setzten wir unsere Tradition fort ('01 Kopenhagen, '02 Jütland, '03 Kopenhagen). Unsere Erkundungen haben wir auf 2 Wochen veranschlagt (10. bis 24. Juli). Nachdem wir letztes Jahr einen sehr erfolgreichen Urlaub in Kopenhagen verbracht haben, wollen wir das Gleiche in den für uns zum Teil noch unbekannten Landen fortsetzen.
Also auf nach Jütland! Auf den Spuren der Olsenbande - rund um den 3. Film - "Die Olsenbande fährt nach Jütland". Der nachfolgende Bericht enthält nur einen Auszug unserer Reise mit den wichtigsten Erlebnissen, hoffentlich wird der Endplan nicht wieder zu lang.


- 10.7. Anreisetag -


Endlich geht es wieder in das geliebte Land - Dänemark. Noch vor Übertreten der Grenze hatten wir unser erstes olsenbandianisches Erlebnis. Es spricht uns ein junger Mann an, welcher die Schrift auf unserem Auto gelesen hat "Olsenbanden Fanclub". Wahrscheinlich ein Bürger aus den westdeutschen Landen, der die Olsenbande nicht kennt. Er schien aber ganz interessiert und wollte allmögliche Informationen über uns haben.



- 12.7. Thisted -



Thisted bzw. die Gegend Thy ist die Olsenbandenstätte schlechthin, wenn man in Jütland unterwegs ist. Hier fanden wir kleine und große Sehenswürdigkeiten. Zu den für den Olsenfan unbedeutenderen Stätten zählt die Kirche und das Rathaus mit seinem Vorplatz, welche im Film nur ganz kurz zu sehen waren. Hingegen dürften die meisten etwas mit "Krabbe´s Konditori" anfangen können. Hier wurde eine der letzten Filmszenen gedreht. Benny, Børge, Yvonne und besonders Kjeld aßen genüsslich Kuchen in dem beliebten Café, während Egon das Falschgeld umtauschte. Heute befindet sich in dem Haus ein Haushaltselektronikladen. Der Inhaber des Ladens sprach uns an, als er sah, dass wir fotografierten. Er war begeistert, als wir erzählten, dass wir vom Olsenbandenfanclub aus Deutschland sind. Er führt uns mit in sein Geschäft, weil er uns etwas zeigen wollte, was uns bestimmt interessieren würde. Im Hinterraum des Geschäftes hing ein Foto mit dem Haus, als es noch die alte Konditorei war.


Wir gingen weiter zur Sparkasse, in welcher Egon das Geld umtauschte. Sie ist heute umgebaut, aber trägt immer noch den alten Namen "Sparekassen Thy". Als wir in einem Buchgeschäft auf der gleichen Straße nach Olsenbandenartikeln suchten, sprach uns eine Familie aus Königsbrück (bei Dresden) an. Was für ein Zufall, man fährt hunderte Kilometer in das geliebte Dänemark und trifft Sachsen und obendrein noch Olsenfans. Die Familie ist

absolut heiß auf die Olsenbande, sie sind in 10 Jahren schon 13x nach Dänemark gefahren und dabei immer auf den Spuren Egons. Sie suchen nach Drehorten und finden immer neue. Es geht weiter zum Kino, das Kino 1-2-3, es ist das einzigste Kino in Thisted. Wie wir später erfahren werden, gibt es einen guten Grund für die Olsenbanden-Silhouette am Eingang. Hier fand die Premiere des 3. Films statt!!! Alle anderen 13 Filme hatten ihre Premiere in Kopenhagen. Diese Information lässt sich in keinen Büchern finden.


Wir fahren weiter zum Flugplatz Thisted, er liegt etwas ab vom eigentlichen Ort. Zur Zeit der Dreharbeiten des Jütlandfilms stand er kurz vor der Fertigstellung. Wir betraten den Flugplatz und erkundigten uns nach Informationen. Der freundliche Mitarbeiter schickt uns hoch auf den Tower, da sitzt jemand der uns bestimmt weiter helfen könne. Und es stellte sich als wahr heraus. Der Mann auf dem Tower,

welcher Simon hieß, wird die wichtigste Informationsquelle für uns. Simon war schon 1971 während der Dreharbeiten des Films auf dem Flughafen tätig. Er flog damals das Flugzeug, mit welchem Rico im Film ankam. Er erzählte uns auch von der Premiere des 3. Films, wie es dazu kam usw. Er flog damals Erik Balling täglich nach Kopenhagen und holte ihn auch wieder zu den Dreharbeiten ab. So kam es auch, dass Balling ihn fragte, ob er die Rolle übernehmen würde. Im unteren Teil des Towers stand ein Franz Jäger Tresor ;-) Simon war für ein paar Jahre nicht an diesem Flughafen

tätig und konnte uns so auch nicht sagen, wer den Tresor hingestellt hatte. Zum Abschied empfahl uns Simon noch die Ortszeitung, das Thisted Dagblad, zu besuchen, weil sie damals viel an den Drehorten waren und Artikel veröffentlicht haben. Auf der Rückfahrt vom Flugplatz zum Ferienhaus rief uns die Sächsische Zeitung an. Eine junge Frau möchte gern über den Fanclub berichten.
Ein mächtig gewaltiger Tag geht vorüber und zeigte uns, dass der Urlaub richtig gut werden würde. Zum Glück, dass in Dänemark die Ferienhäuser fast immer Satellitenfernsehen haben, am Abend konnten wir so 18.30 Uhr die Reportage über unseren Fanclub auf dem MDR sehen.


- 13.7. Legoland -



Der 4. Urlaubstag brach an und wir hatten uns für heute das Legoland vorgenommen. Die Kinder von Steffen, Janine und Eric, freuten sich schon darauf. Auf der Fahrt zu diesem Vergnügungspark machten wir noch zwei olsenbandianische Abstecher nach Balling und Sevel. Man mag es kaum glauben, aber es gibt die Orte wirklich, durch welche die Olsenbande fuhr, auf der Suche nach dem Strand. Ergänzend sei hier noch gesagt, dass beide Orte bewusst so gewählt wurden. Erik Balling war der Mit-Drehbuchautor und Regisseur der Filme und Sevel der damalige Direktor von Nordisk Film.




Weiter geht es zum eigentlichen Erlebnis des Tage, das Legoland in Billund. Aber nicht, das Vergnügen steht an vorderster Stelle. Nein, wir suchen natürlich die Olsenbande, die Steffen schon 2002 besucht hat. Da stehen sie, Egon, Benny, Kjeld und natürlich der legendäre Straßenkreuzer, ein Chevrolet Baujahr 1959. Wenn man genau hinhört, bemerkt man, dass im Hintergrund die Olsenbandenmelodie läuft. Wer genau hinsieht entdeckt noch mehr, die Polizei (Politi) ist auch schon vor Ort, um Egon wieder das Handwerk zu legen. Wir sind im Laufe des Tages mehrmals zu diesem wunderbaren Ort des Parks zurückgekehrt, um diese bestimmen Legosteine zu bewundern. Dabei bemerkten wir, dass es hier neben uns noch mehr Olsenbandenfans hinlockt. Immer wieder hörten wir Leute sich unterhalten "Guck mal, da ist die Olsenbande!" oder auch auf dänisch "Olsen Banden". (Vielen Dank an dieser Stelle an das Legoland® Billund - Nordmarksvej 9, DK-7190 Billund - für die Fotoveröffentlichungsgenehmigung.) Weiterhin haben wir im Legoland noch mehr Bekanntes gefunden: Anker am Nyhaven (Film 8) und Hafenrundfahrten durch die Marmorbrücke (Olsenbande Junior).


- 15.7. Thisted Dagblad und Agger -


Für heute hatten wir uns mit dem Thisted Dagblad verabredet. Wir baten darum, in die Archive zu sehen, um etwas über die Dreharbeiten des Jütlandfilms und deren Premiere zu finden. Leider war der Archivar krank und das Dagblad

wollte uns nicht zumuten, das Archiv Seite für Seite durchzublättern, es ist ja schließlich eine Tageszeitung und da fallen viele Seiten an ;-) Wir überzeugten sie aber davon, dass wir für die Olsenbande alles tun und wenn es das durchstöbern von ellenlangen, verstaubten Archiven ist. Der freundliche Mitarbeiter, Morten Kyndby Holm (was für ein Zufall, dieser Name :), bat uns gleich um ein Interview. Der deutsche Olsenbandenfanclub reist extra nach Dänemark, um die Drehorte zu besuchen... Nachdem wir das Interview

gegeben hatten, machten wir uns an die Arbeit. Zuerst sahen wir im Archiv von 1971 Seite für Seite behutsam an. Nach einer ganzen Weile, der erste Erfolg - ein Artikel vom 19. Mai 1971 - "Thisted Lufthavn gjorde Hanstholm til filmby". Der nette Mitarbeiter bestellte während unserer Suche noch einen Fotografen, der ein Bild für den Zeitungsartikel über den Fanclub machte. Wir entdeckten in den 2 Stunden harter Suche noch viele kleine Artikel von den Dreharbeiten, über die Schauspieler allgemein und Werbeanzeigen. Morten gab uns noch allerhand Tipps (er telefonierte extra noch mit ein paar Leuten) und verriet uns einen Drehort, den wir auch noch nicht kannten.



Nach diesen spannenden Funden ging es weiter auf Drehortsuche. Wir fuhren nach Agger und unser Auto hatte noch genug Benzin, wir haben ja erst letzte Woche für 5 Kronen getankt ;-) Es regnete etwas, aber das störte uns nicht beim Erkunden von Agger auf der Suche nach dem Bahnhofsgelände, wo die Olsenbande die kleine Lok "geliehen" hat, um mit ihr zum Bunker zu fahren. Die Häuser stehen noch so da, wie im Film nur die Schienen fehlen inzwischen. Ein Teil der Häuser ist offen und es gibt kostenlose Ausstellungen. Wenn man etwas sucht, kann man noch Reste von Bahnschwellen und Schienen finden. Nachdem wir die Gebäude ausgiebig untersuchten und fotografierten,

gingen wir weiter auf der Suche nach dem kleinen Haus an den Schienen, an welchem die Olsenbande das Gold und die Scheine aus dem Bunker ins Auto verlud, welches sich nicht bei den anderen Gebäuden befand. Wir fragten in einem Andenkenshop nach. Bei dieser Gelegenheit kauften wir zwei größere Winkelemente aus Stoff. Die Verkäuferin bekam bei dem Wort Olsenbande gleich leuchtende Augen. Sie wohnte noch nicht immer in Agger und konnte uns deswegen nicht richtig weiterhelfen. Sie ging aber mit uns in den gegenüberliegenden Imbiss, wo wir eine Frau trafen, die nur dänisch konnte und so dolmetschte die Frau aus dem Andenkenladen. Von diesen kleinen Häusern, die wir suchten, gab es welche südlich von Agger. Heute sind dort keine Schienen und Häuser mehr zu finden, es ist ein Vogelschutzgebiet.



Der Tag sollte noch lange nicht enden. Wir fuhren mit dem Auto Richtung Thyborøn. Südlich davon führt ein Bahngleis an der Straße entlang. Hier wurden die Schlussszenen des 3. Films gedreht. Benny, Kjeld, Yvonne und Børge fahren mit dem Zug zurück nach Kopenhagen, während auf der parallel dazu führenden Straße Egon mit dem Polizeiauto Richtung Gefängnis transportiert wird. Diese Schienen sind nicht zu verwechseln mit denen aus Agger, bei denen die kleine Motorbahn fuhr, südlich von Thyborøn fährt ein normaler Linienzug.


- 16.7. Hanstholm -




Der 7. Urlaubstag brach an, für heute hatten wir uns den Ort Hanstholm vorgenommen. Als erstes fuhren wir zum Leuchtturm, welcher übrigens ganz kurz im Film zu sehen ist. Von hier aus hatten wir einen guten Überblick über den Ort. Als nächstes ging es zum Hotel Hanstholm, hier kehrte im Film Rico mit Karin ein. Weiter fuhren wir zum Akelejevænget. Durch diese Straße gingen Egon, Benny und Kjeld und winkten den Jütländern. An dieser Stelle nochmal ein Dank an die freundliche Frau im Leuchtturm, die uns den Weg zu diesen zwei Drehorten erklärt hat.





Wir setzten unsere Tour fort, zum Bunkermuseum Hanstholm. Hier bargen Egon, Benny und Kjeld den Generalsschatz. Im Museumsgelände befinden sich 2 Kanonenstellungen, die eine davon ist nicht direkt für Besucher ausgebaut und etwas außerhalb, aber auch zugänglich. Da war Egon. Hier stand er, als er nach einem Ausgang suchte. Die Stelle ist heute noch genau wiederzufinden. Man beachte die alten Risse, Stromkabelhalterungen, Wasserspuren, Lampenvorrichtungen, Türen usw.. Neben der Stelle, wo Egon stand, findet man auch die Richtung, in die Egon nach oben blickte und dabei den Wachturm sah. Auf dem Foto haben wir versucht, den Wachturm einzuzeichnen, wie er im Film zu sehen war.








Wo Egon, Benny und Kjeld mit der Bunkerbahn fuhren, ist heute noch nachvollziehbar. Bei dem linken Foto haben wir mit dem roten Kreis ein Bunkerstück gekennzeichnet, welches man auch so im Film sieht. Weiter fuhr die Olsenbande in den Bunker hinein. Der Eingang ist ganz einfach wieder zu finden. Wer möchte, kann heute mit der Museumsbahn fahren, welche durch den Egonbunker fährt, aus der gleichen Richtung wie die Olsenbande. Eine solche Fahrt sollte man sich als Olsenfan auf gar keinen Fall entgehen lassen, wenn der Zug durch den Bunker fährt kommt Metall auf Metall und das gibt wie im Film einen höllischen Lärm. Wenn man aus dem Bunkereingang hinaussieht, kann man sich richtig vorstellen, wie Rico hineingeschlichen kam, um sich den Schatz zu holen. Übrigens gibt und gab es noch nie eine Schienenverbindung zwischen Agger (kleiner Bahnhof) und Hanstholm. Die Olsenbande konnte also nur im Film zwischen diesen zwei Orten fahren, denn die Bahn in Hanstholm hat nur ein Schienennetz auf dem Bunkergelände.

Wir wagten uns durch einen zweiten Eingang des Bunkes, um ihn im Detail zu erkunden. Dieser Eingang ist auf jeden Fall ungefährlicher als der, wo die Olsenbande durchfuhr und jetzt die Museumsbahn durchfährt (eigentlich ist es auch verboten). Also durch den 2. Eingang, aber Taschenlampe nicht vergessen! Wir hatten uns dafür extra einen großen Schweinwerfer gekauft, der sich übrigens gut machte. Dieser 2. Eingang ist kein gewöhnlicher, sondern auch ein Drehort, über ihm war im Film der Militärstützpunkt, welcher am Ende in Flammen aufging. Auf unserer Expedition durch den Bunker entdeckten wir eine aufgemalte Granate, so eine, die im Film die Betonwand sprengte und wie sie heute im Museum zu besichtigen ist.

Als wir das Museumsgelände

verlassen wollten, entdecken wir in einem entlegenen Abschnitt ein Schild mit der Aufschrift "Militært område Adgang forbudt". Ein Schild mit dem gleichen Text steckte Egon im Film kurz vor Befahren des Bunkergeländes um, damit der Bunkerzug durchfahren konnte. Nur im Film stand darunter noch die Ergänzung "Livsfare - Kommandanten". Heute gibt es aber keine Militärgeheimnisse mehr oder doch?


Für heute hatten wir nur noch ein kleines Ziel, eine Ausgabe des Thisted Dagblades, welches wir ja einen Tag zuvor besuchten. Wir machten einen Abstecher in das Hanstholm-Center, wo wir recht schnell das Objekt unserer Begierte fanden und ansahen. WOW - es war ein richtig guter, großer Artikel und auf dem Titelblatt wurde er auch noch angekündigt. (Die deutsche Übersetzung des Artikels lesen)


- 19.7. Vigsø -












Unser 10. Urlaubstag brach an und wir fuhren in aller Frühe Richtung Vigsø. Dort angekommen suchten wir den Bunker, welcher im Gegensatz zu Hanstholm am Strand steht. Dabei wäre gleich vornweg zu sagen, dass Egon nie vom Bunker in Vigsø zum Bunker in Hanstholm tauchen konnte, wie es im Film war. Es gibt und gab noch nie eine Verbindung zwischen diesen Bunkern. Wer nach der Bunkernummer "246/312-3" sucht, der sucht vergeblich, heute gibt es keine Nummern an den Bunkern mehr. Egons Bunker ist heute schon zur Hälfte im Wasser verschwunden, aber er ist leichter wieder zu finden, als man glaubt. Man nehme sich einfach ein Foto mit und orientiere sich an der Treppe oberhalb des Bunkers und wenn du ihn gefunden hast nicht vergessen zu rufen: "Ja..., ja... du lieber Gott. Ich haaab ihn! ICH HAAAAB IIIIIHN! Ich werd verrückt! ICH HAAAAB IIIIIHN! ICH HAAAAB IIIIIHN! Jungs ich hab ihn. Der Bunker, ich hab ihn. Ich hab ihn! Ich hab ihn gefunden. Das ist er!" Nachdem wir den Bunker von allen Seiten fotografiert hatten, wollten wir auch Detailbilder... Also was tun? Ins Wasser springen und hinschwimmen. Wir hatten kein Badezeug mit, aber als Olsenbandenfan hat man gelernt zu improvisieren, also sprangen wir in das eiskalte Wasser und schwammen zum Bunker. Was tut man nicht alles für die Olsenbande... Am Bunker angekommen mussten wir ihn natürlich anfassen, das ist einfach Kult. Heute werden die Bunker nicht mehr vom Leutnant bewacht, sondern von den Muscheln, welche sich ringsrum am Bunker angesiedelt haben. Man sollte ihnen nicht zu nahe kommen, sonst endet es wie bei uns mit Wunden, Schürfungen und Zehenbrüchen. Als wir aus dem Wasser kamen standen Olsenbandenfans aus Gera vor dem Bunker und fotografierten ihn, schon wieder so ein Zufall, die Olsenbandenfans reisen bis nach Jütland, nur um die Drehorte zu besuchen.







Wir fuhren weiter zu Mads Madsen, welcher auch in Vigsø wohnte. Sein Haus steht immer noch. Es wird seit Jahren zum Ferienhaus ausgebaut, aber wird nicht fertig, wie uns die Nachbarn erzählten. Die wohnen übrigens im weißen Haus, rechts neben Mads Madsen. Das Witzige daran war, dass der Mann in dem Haus von uns schon aus der Zeitung wusste. Sein Haus sah man nicht nur kurz ihm Olsenfilm, sondern es wurde auch für einen anderen großen dänischen Film eingesetzt. Mads Madsens Haus hat übrigens noch das originale Strohdach, wie es auch bei der Olsenbande zu sehen war. Das erkennt man z.B. daran, dass ein Teil davon früher einmal neu gedeckt wurde, dieser Übergang ist bis heute noch sichtbar. Bautechnisch hat sich an dem Haus nur an Türen und Fenstern etwas verändert und ein neuer Schornstein ist hinzugekommen. Ansonsten erinnert nicht mehr viel an Mads Madsen, die Schrottpresse ist weg und auch der ganze Schrott. Wenn man genau hinsieht erkennt man im Film hinter dem Haus weiße Straßenbegrenzungssteine, diese stehen auch heute noch.




Weiter ging es zum Kællingdal (Ortsteil Hamborg). Im Film rannten Egon, Benny und Kjeld von Mads Madsens Haus nach links und waren gleich im Tal, in Wirklichkeit liegt es einige Kilometer westlicher. Man sollte sich unbedingt den Spaß machen und mit dem Auto durch das Tal fahren - zum Strand und zurück. Man fühlt sich sofort in das Jahr 1971 zurückversetzt und wenn man wieder hinausfährt steht oben Egon und wartet entnervt. Zu ergänzen wäre noch, dass der Strand nicht der gleiche wie im Film ist. Im Film landet die Olsenbande am Strand in Vigsø (Bunker) und nicht im Hamborg. An dieser Stelle sollte der Urlaub sich dem Ende neigen. Die restlichen Tage, auch alle nicht aufgeführten nutzten wir zur Erholung. Alle nicht aufgeführten Details, Ausführungen, Machenschaften und Tätigkeiten sind so geheim, dass niemand weiß, ob man überhaupt wissen darf, dass man das gar nicht wissen darf.


- die Bilanz -

Wir können genau wie im letzen Jahr auch dieses mal wieder eine gute Bilanz ziehen. Es war ein sehr guter und erfolgreicher Urlaub. Wir haben wieder viele, viele nette Leute kennengelernt, die uns oft halfen, den einen oder anderen Drehort zu finden. Ihnen sei hiermit noch einmal ganz herzlich gedankt. Wir haben in den 2 Wochen bald mehr Fotos, als 2003 in den 3 Wochen Kopenhagen gemacht. Insgesamt wurden es fast 3000 Fotos, ca. 4 Stunden Videomaterial und diesmal auch Tonmaterial (MD-Recorder). Während unserer Jütlandreise rief uns ja eine Reporterin der Sächsischen Zeitung an. Mit ihr trafen wir uns am 28.7. und schon am 31.7.2004 erschien ein Artikel in der Sächsischen Zeitung (SZ) - auf der Titelseite. (Fehler von der SZ - wir waren nicht 3, sondern 2 Wochen in Jütland)

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Text: Paul Wenzel
Fotos: Paul Wenzel, Steffen Paatz


- Bonus -

- Alle Fotos als Download (4,2 MB)

- MP3 (320 kb/s; 499kb) Granatenbahn
- MP3 (320 kb/s; 945kb) Wir haben die Szene versucht nachzuspielen im Bunker, als Egon mit Hammer und Meißel versucht, die Betonwand klein zu bekommen.
- MP3 (192 kb/s; 6,4 MB) "Radio Olsenbande" - Report aus Jütland (Spaßreportage von Steffen)
- Video (DIVX; 4,5 MB) Paul auf der Suche nach den Bunkern, Szene nachgestellt, wie die Olsenbande vergeblich nach den Bunkern suchte

Das Olsenbanden Jütland Event:
(vom 11. bis 13. August 2006)

www.film3.de





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