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Start Presse Fyens Stiftstidende, 2005-01-23 (Ove Sprogøe)


::Fyens Stiftstidende, 2005-01-23::
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(Vielen Dank an die Stadtverwaltung Odense, welche uns den Artikel zuschickte)

Deutsche Übersetzung von The_Pirate und Guido (FranzJägerBerlin):

Odense – das war eben der Nabel der Welt

Odense: In der Mitte der Welt. In der Mitte Dänemarks. In der Mitte Fünens. Das kleine Paradies.

Von Ove Sprogøe
Selbstverständlich! Hatte Odense etwa nicht H. C. Andersen, C. F. Tietgen hervorgebracht? Besaß Odense etwa nicht der weltschönstes Munke Mose (Mönchsmoor?) mit dem „Zuckerkuchenhaus“?
Lag etwa nicht der weltbester, lustigster und farbigster Sct. Knuds Marked am Sortebrødre Torv?
Spielte nicht der weltbeste, originellste und lustigste Marktgaukler, Professor Labri, auf dem Sct. Knuds Marked auf?
Kamen etwa nicht die grössten Zirkusse der Welt auf meinen Krämermarkt?
Wohnte etwa nicht die weltbeste Grossmutter in Odense – und die besten Onkel und Tanten der Welt? Und die weltbeste Mutter und der weltbeste Vater, Schwester und Bruder? Und die besten Kameraden der Welt?
Und die imponierendsten Kinos der Welt mit den verheissungsvollsten Namen: Kosmos, Kino, Palads und Sankt Hans, lagen die etwa nicht in Odense?
War Odense etwa nicht das grösste und tollste und einzige Odense der Welt? „Ja, und das ist nicht mal gelogen.“
Selbstverständlich nicht. Denn ich wurde in Odense geboren. Odense gehörte mir. Und mit der Kinder eigenen Logik meinte ich, dass es schade für alle war, die nicht in Odense geboren wurden.

Sortebrødre Torv
Vor einigen Monaten war ich bei meinem Fleischer auf Amager und mein Blick fiel auf einen Kalender mit grossen, schönen, bräunlichen Fotografien. Es war eine Reklame für Rindfleisch. Und während ich dastand und das Bild betrachtete, war es plötzlich, als ob ein Schleier von meinen Augen gerissen wurde. Ich kannte den Ort. In aller Eile holte ich den Schlachter vor das Bild und aufgeregt fragte ich: Was steht dort unter diesem Foto? (Die Buchstaben waren klein und ich hatte meine Brille nicht zur Hand).
Genau, dort stand: „Letzter Markttag auf dem Sortebrødre Torv in Odense, 15.07.1912.“
Ja, selbstverständlich, sagte ich zu mir selbst, selbstverständlich war das der Sortbrødre Torv für Kühe und Pferde (ich bin erst 1919 geboren), deshalb konnte der Markt nur „mein Markt“ sein.
Grosszügig riss der Schlachter den Monat von seinem Kalender und gab mir das Bild.
Die originale Fotografie sah ich einige Tage später wieder.
Ich war unterwegs, um eine Ausstellung mit Plastiken im Eventyrhave in Odense zu eröffnen, und anschliessend zum Empfang im Rathaus eingeladen. Und als ich herumlief und mich umsah, entdeckte ich plötzlich die Fotografie in einer Sammlung alter Bilder der Stadt Odense.

Østergade Nr. 22, 2. Stock
Und ich war wieder Kind in Odense. In der Østergade Nr. 22, 2. Stock, gegenüber von Thriges Fabrik. Beim Krämermarkt, beim Sortebrødre Torv, diesem schönen Platz, dieser architektonisch edle, grosse Markt. Bloß man hatte trotzdem nicht die Finger von diesem schönen „Raum“ gelassen, man hätte ihn in seinem ursprünglichen Zustand erhalten sollen.
Nun, damals aber, 1919 - 1928, war er dort, unberührt, und viele der grössten Momente meiner Kindheit waren damit verbunden, u. a. war er der Schauplatz des Sct. Knuds Marked.
Wie oft ich dabei gewesen bin, weiss ich nicht, aber sie sind in meine Erinnerungen eingebrannt. Tombolas, Glücksrad, Zelte vor denen Ausrufer mit dem Kalb mit den zwei Köpfen lockten. Man gruselte sich und ging hinein.
Schaukeln, die ein herrliches Kitzeln im Bauch machten, Schwertschlucker, die sich selbst im Bauch kitzelten, Bauchtänzerinnen, Nägel, die man in Balken schlagen sollte, Kraftproben – und vor allem Professor Labri. Dieser rätselhafte, bizarre und berühmte Gaukler, der in Jakett und hohem Hut und mit allen möglichen Orden auf der Brust alle verzauberte, Kinder und Erwachsene, Intellektuelle und Nicht-Intellektuelle.

Der Krämermarkt
Alle verstanden dieses Phänomen, alle waren damit vertraut und verwirrt von diesem absurden Wesen, der für 10 Øre am Eingang die Odenseer mit seiner alles mitreissenden Redegewandtheit in sein Zelt lockte. Meine erste Begegnung mit diesem absurden Theater. Er lockte die gutbürgerliche Gesellschaft in sein Zelt, um ihm „Odense by Night“ zu zeigen, und einer nach dem anderen wurde zu einem Loch in der Zeltwand geführt, um heraus auf den Sortebrødre Torv zu sehen. Und das war dann Odense by Night.
Und nun zum Krämermarkt, unserem grossen Spielplatz, der selbst an Werktagen voll von Mystik war.
Vorn in den Gräben lagen Odenses Penner, und in der Welt eines Kindes ist ein Penner ein netter, lieber, warmer Mensch, der da liegt, es sich gemütlich macht, trinkt und es schön hat.
Wir spielten zwischen ihnen, machten Besorgungen für sie. Und die Besorgungen hatten immer ein ganz bestimmtes Ziel: Eine Flasche Brennspiritus und eine Flasche Fruchtsaft. Und wir bekamen Trinkgeld – es war voraussichtlich ein 2-Øre-Stück.
Im Winter brachte die Gemeinde Schnee auf den Krämermarkt, und in einem Winter, kurz bevor ich nach Kopenhagen umzog, spielten wir auf den Schneewehen und taten so, als ob es grosse Berge wären.
Auch ein reizendes, 8jähriges, blondes Mädchen spielte mit. Ich kannte sie nicht, fand aber heraus, dass sie Alice hieß. Und dann geschah es. Dann stürzte sie, schrammte sich ein Knie auf, riß sich ein Loch in die langen Strümpfe und es blutete. Wir Jungs hatten Mitleid mit ihr, aber sie nahm es wie ein „Junge“. Weinte überhaupt nicht, aber spielte sofort weiter. Und von dieser Sekunde an, hatte ich mein Herz an Alice verloren. Und dann sah ich meine blonde Alice aus Odense nie wieder. Aber diesen Wintertag vergesse ich nie.

Das Abenteuer als Nachbarn
Ab und zu schmückte ein grosses Zelt den Krämermarkt. Dann wurde Odense vom Wanderzirkus besucht. Und wieder war ich Nachbar des Abenteuers. Wir halfen den Jungs vom Zirkus, oft waren es Ausländer und wir verstanden unsere Sprachen nicht, aber wir verstanden uns. Wir holten Wasser für die Tiere, wir gingen für sie einkaufen, wir halfen ihnen beim Zeltaufbau.
Einmal stürzte einer der grossen Maste direkt auf meinen 8jährigen fünischen Grossen Zeh. Und ich erlebte ein neues Phänomen: der Nagel wurde schwarz und fiel von selbst ab. Das konnte ich also auch!
Und wir bekamen die Erlaubnis, kostenlos die Vorstellungen zu besuchen. Das war viel besser, als sich unter der Zeltwand herumzudrücken. Wir waren etwas besonderes. Und der Zirkus zog weiter und wir sagten Lebewohl zu den fremden Freunden und weinten im Verborgenen ein klein wenig.

Vater war Fahrradschuppenbesitzer
Mein Vater war bei Sødergaards Bogtrykkeri in der Vestergade angestellt, und er druckte einige kleine Quittungen, auf denen stand: 10 Øre für Fahrradabstellen. Mein Vater und mein grosser Bruder richteten einen Fahrradschuppen auf dem Wirtsfeld ein und verdienten damit Geld. Ich war beklommen und stolz. Wieder war man etwas mehr, als die anderen Freunde. Mein Vater war nämlich Fahrradschuppenbesitzer.
Aber es waren andere Abenteuer mit der Østergade verbunden. Um gleich die Geografie der Nachbarschaft festzuhalten: Østergade 22 war ein Eckhaus. Dann kam das Wirtsfeld mit Hühnerhaus und Eisenträgern, danach der Krämermarkt, dann ein Weg und dann die Arbeiterwohnungen.
Aber zwischen unserem Haus und dem Wirtsfeld war ein Torweg, und der führte zum Bauunternehmer Hans Jørgensen und Sohn. Dort gab es Wagen und Pferdestall und einen wunderbaren Geruch nach Pferden und Karbol, und uns wurde erlaubt in den Stall zu gehen und die prachtvollen Tiere zu sehen.
Wenn dann ein grosser, flacher Pritschenwagen auf dem Pflaster an unserem Haus vorrüberrumpelte, riefen wir dem Kutscher zu: Kollege, dürfen wir mitfahren? (mit Betonung auf der ersten Silbe von kø-re [fahren] und flachem fünischem a in makker [Kollege]). Und das durften wir sehr oft.
Ich schreibe die ganze Zeit wir. Wir, das sind meine zwei Spielkameraden und ich. Sie wurden Kukker und Bussi gerufen und waren Söhne unseres Hauswirts.
Und wenn es Sonntag war und es keinen Zirkus oder Sct. Knuds Marked oder Pferdewagen gab, dann konnten wir tatsächlich auch damit fertig werden. Dann standen wir alle drei unten im Garten und riefen, laut Aufzeichnung, abwechselnd hoch zu unseren Müttern: „Mutta, darf ich mit Kukker und Bussi ins Sankt Hans? Es läuft ein Cowboyfilm mit Tom Mix.“
Die zwei anderen riefen, ob sie mit Ove gehen dürften, und wir bekamen sehr oft die Genehmigung.

Tom Mix bekam die Heldin
Wir gingen ins Sankt Hans Kino. Wir stellten uns in die Schlange und wenn wir unsere Eintrittskarten bekommen hatten und die Türen zum Kinosaal geöffnet wurden, stürmten wir den Gang hinunter zu einer der ersten drei Reihen, setzten uns und warteten auf das Abenteuer.
Wenn der Saal voll war und Ruhe in die Versammlung einkehrte, öffnete sich die Tür wieder und den Gang herunter kam ein Mann mit schnellen Schritten. Er ging hinter einen Schirm, setzte sich ans Klavier und läutete den Film ein.
Der Film begann, der Pianist spielte und spielte, wir durchlebten und durchlitten, und zuletzt siegte Tom Mix über die Schurken und bekam seine Heldin. Und sein Pferd, Tony, schob im Schlußbild seinen schönen Kopf zwischen die zwei Liebenden.
Aber ich kam tatsächlich auch in die anderen Odenseer-Kinos, Kosmorama in der Kongensgade (es heißt jetzt Fønix), ins Kino und Palads (das ist jetzt verschwunden, ach ja!).
In diesen Jahren war Film der große Unterhalter. Meine Mutter freute sich sehr darauf ins Kino zu gehen, und meine Schwester und ich freuten sich sehr, dass Mutter sich darauf freute, bevor wir nachmittags die Erlaubnis bekamen mitzugehen, während Vater und der große Bruder mit den Quittungen Geld verdienten.

Die große Familie
Und damit sind wir bei der Familie. Die war groß: Zwei Großmütter, ein Großvater, Schwager und Schwägerinnen, Onkel und Tanten, Vettern und Cousinen, ein Vater und eine Mutter, eine Schwester und ein Bruder. Und es gab Familienzusammenhalt, Familiengemütlichkeit und Feste zu allen Gelegenheiten und Geburtstagen. Tanten und Schwägerinnen und meine Mutter wetteiferten darum, das beste Gebäck zu machen. Das war wundervoll!
Wo ist der selbstgebackene Kranz? Die selbstgebackenen Brunsviger, Geburtstagskränze, Sandkuchen und Lebkuchen etc? Das ist alles vergangen.
Die Männer spielten Karten und die Frauen spielten mit, und die Kinder durften nicht stören. Die Sofas wurden von der Wand gezogen und die Kinder dahinter gesetzt und dort konnten sie sitzen und spielen.
Ich hatte zwei Großmütter: Großmutter aus der Albanigade und Großmutter aus der Engeltoftsgade. In der Engeltoftsgade hatte ich auch einen Großvater. Er war Polsterer und gab mir immer ein zwei Øre Stück, wenn ich aufpaßte, dass ich keine Fettflecke auf alle die schönen Möbel, die er polsterte, machte. Es war wunderbar spannend Verbote zu beachten. Aber Großmutter in der Engeltoftsgade lag in der Zeit, in der ich sie kannte, wegen ihrer Gicht immer im Bett, und es war so traurig sie besuchen zu müssen. Denn ich konnte ja nicht verstehen, dass sie so leiden mußte.

Großmutter und H. C. A.
Aber bei meiner Großmutter in der Albanigade, waren wir oft. Sie war Näherin. Sie ging herum und nähte bei den vornehmen Familien in Odense. Aber sie kam auch zu uns nach Hause, um unsere Sachen zu nähen und mir etwas aus den Sachen meines Bruders oder Vaters zu machen.
Und wenn Vater und Mutter am Abend ausgehen wollten, passte Großmutter auf uns auf. Sie laß laut aus der Familiengeschichte vor und sie konnte davon berichten, wie sie als 4jährige H. C. Andersen gesehen hatte, als er zum Ehrenbürger Odenses ernannt wurde.
Wir konnten es gar nicht fassen, dass Großmutter ein Bindeglied zwischen H. C. Andersen und uns war. H. C. Andersen, als er zu Odense gehörte. Als er zu uns gehörte. Als wir stolz auf ihn waren. Als wir ihn liebten. Wir mussten ja nur von der Østergade über den Sortebødre Torv zur Hans Jensens Stræde gehen, und dann waren wir dort, wo er in Holzschuhen herumgelaufen war. Großmutter blieb für uns eine Glücksfee.
Tagsüber gab uns Mutter Sicherheit und Zärtlichkeit. Vater kam nach Hause und aß um 12 Uhr mit uns zu Mittag, und jeden Freitag Abend (es war Lohntag) kam er mit einer Tüte Lakritzkonfekt nach Hause. Und einmal im Jahr kam er stolz mit einem schönen, gebundenen Jahrgang Vor Ven-bøger. Sonntags machten wir fünf gemeinsam lange Ausflüge. Zum Slukefter Kro und Blommenslyst Kro. Wir wanderten und wurden müde. Aber es war wunderbar.

Mengen von Eis
Ich erlebte eine ganz private Eiszeit. Im Keller in der Østergade wohnte Frau Kristiansen. Wir liebten sie. Sie kümmerte sich um die Eisbude in Fruens Bøge und wir waren stolz, wenn wir dort hinauskamen, die Eisfrau kannten und sie uns ein Gratiseis gab. Eine Freundin meines Bruders, Anna, hatte eine Eisdiele im Munke Mose. Wir jubelten vor Glück, wenn wir runter zu Anna ins „Zuckerkuchenhaus“ durften, denn dann saßen sie und Mutter zusammen und plauderten, während wir Kinder uns in mitten eines Abenteuerreiches aus allen Arten von Süßigkeiten befanden.
Aber es gab noch mehr Eis zu holen. Am Sortebrødre Torv eröffnete eine Familie eine Eisdiele mit aus Vollmilch gemachtem Eis. Es wurde ein Riesenerfolg. Ganz Odense ging aus, um Sortebrødre-Torv-Eis zu essen.
Und wir brauchten nur ein paar Schritte, dann waren wir bei der Eissensation. Und am Ende der Østergade, draußen am Viadukt, kam plötzlich eine neue Eissorte nach Odense: Premier Is errichtete dort eine Fabrik.

Kopenhagen
Dann kam die Schulzeit. Eines schönen Tages ging ich mit meinem Ranzen von der Østergade zur Østre Skole. Ich war groß geworden. Und ich sollte eine Prüfung ablegen, um an Mulernes Legatskole aufgenommen zu werden. Ich wurde es, und es war etwas sehr vornehmes in Odense. Ich ging ein halbes Jahr lang dorthin, dann mußte ich nach Kopenhagen umziehen.
Und nun sitze ich in Kopenhagen und schreibe über Odense und weiss, dass dort viel von meiner Familie zurückgeblieben ist.
Unter Ihnen auch meine Tante Alvine. Sie gleicht meiner Großmutter und ist genauso wunderbar. Und wenn ich Odense besuche, muß ich selbstverständlich raus zu Vaters Vine. Dann werde ich Brunsviger bekommen – dann bin ich wieder Kind und der Kreis schließt sich.


oberster Kasten, Ove mit Zigarre
Fakten
Ove Sprogøe und Odense
- Der Schauspieler Ove Sprogøe, der im September starb, ist 1919 in Odense geboren, aber die Familie verließ die Stadt, als er knapp 10 Jahre alt war.
- Während des 2. Weltkriegs wurde Ove Sprogøe als Schüler an Privatteaternes Elevskole aufgenommen, und seit seinem Debüt 1945 entwickelte er sich zu einem von Dänemarks beliebtesten und populärsten Schauspielern, nicht zuletzt durch die Rolle des Egon in der Olsenbande-Reihe.
- Sprogøe vergaß nie die Stadt seiner Kindheit. Der Artikel auf dieser Seite wurde 1985 für eine Antalogie „Min fynske barndom“ (Meine fünische Kindheit) geschrieben, die Fyens Stiftstidene herausgab, redigiert vom damaligen Chefredakteur Bent A. Koch.
- Später vertiefte Ove Sprogøe die Erinnerungen 1994 in „Odense-bogen“ (Das Odense-Buch), welches das Stadtarchiv herausgibt. Damals interviewten Holger Dyrbye und Jørgen Thomsen Ove Sprogøe.
- Die Bilder auf dieser Seite sind vom selben Jørgen Thomsen, dem Stadtarchivar in Odense, ausgewählt.

Bildunterschriften
ovales Bild
Ove Sprogøe als 4-5jähriger, zu Besuch beim Fotografen.

Familienfoto
Familienfest bei Ove Sprogøes Grossmutter in der Albanigade.

Junge mit Eltern
Ove Sprogøes Eltern, Ingrid und Arthur mit Oves älterem Bruder.

kursiver Text unter dem ovalen Bild
Sortebrødre Torv, dieser schöne Platz, dieser architektonisch edle, grosse Markt. Bloß man hatte trotzdem nicht die Finger von diesem schönen „Raum“ gelassen, man hätte ihn in seinem ursprünglichen Zustand erhalten sollen.

Bildbeschreibungen
Stadtplan im Rahmen
Der Platz an Vestergade und Gråbrødre Plads wird nach Schauspieler Ove Sprogøe benannt und wird Ove-Sprogøe-Platz heißen.

Ove Sprogøe Plads
Im Dezember wurde der Egon Olsens Vej in Albertslund eingeweiht. Der Weg zum Vridsløselille Staatsgefängnis wurde nach dem populären Alias des Volksschauspielers Ove Sprogøe, der im September letzten Jahres, kurz nach dem Tod seiner Frau, starb, benannt.
Aber auch in Odense wollen wir an den Schauspieler erinnern. Nicht nur wegen seinem fünischen Akzent, sondern weil er am 21. Dezember 1919 im H. C. Andersen Viertel geboren wurde.
Deshalb beschloß die Stadt Odense Mitte dieser Woche, dass der Platz zwischen Vestergade und Gråbrødre Plads, die populärste Café-Passage der Stadt, Ove Sporgøe Plads heißen soll.
Der Platz hatte früher keinen Namen gehabt, und Ove Sprogøes Sohn, Henning Sprogøe zufolge, paßt es perfekt.
Wenn er in Odense war, mochte es Ove Sprogøe sehr zum alten „Franck A“ zu kommen.
Als der Egon Olsens Vej eingeweiht wurde, nahmen die Insassen des Staatsgefängnisses an dem emotionalen Schauspiel teil, welches auch die Familie Ove Sprogøes tat.
Eine eventuelle Einweihung des Ove Sprogøe Plads ist noch nicht festgesetzt. Zuerst sollen die Schilder hergestellt werden.

Bild ganz rechts
Es brachte viel Freude, wenn Ove Sprogøe des Teufels Urgroßmutter gab. Hier bei einem Erntedankfest im Restaurant Fredskoven in Bogense. Es war Fyens Stiftstidende, die 500 Leser zu einer Fahrt ins Blaue mit einem Abschluß im Restaurant eingeladen hatte.

kursiver Text in der Mitte
Wir konnten es gar nicht fassen, dass Großmutter ein Bindeglied zwischen H. C. Andersen und uns war. H. C. Andersen, als er zu Odense gehörte. Als er zu uns gehörte. Als wir stolz auf ihn waren. Als wir ihn liebten. Wir mussten ja nur von der Østergade über den Sortebødre Torv zur Hans Jensens Stræde gehen, und dann waren wir dort, wo er in Holzschuhen herumgelaufen ist.




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