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Start Dänemark-Reisen Kopenhagen 2012


::Kopenhagen 2012::
(15. bis 31. Mai)

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Unsere diesjährige Kopenhagenreise wurde die längste überhaupt, ganze siebzehn Tage. Olsenbanden-Fan Peter, der bereits letztes Jahr mit dabei war, hat es so gut gefallen, dass er gleich nochmal für ein paar Tage mitgefahren ist (siehe auch Extrareisebericht weiter unten).


- Im Nobelviertel Hellerup -

In diesem Jahr haben wir uns über die Plattform Ferieboligkbh.dk eine Wohnung im Nobelstadtteil Hellerup gemietet. Dabei war es gar nicht so teuer, nah am S-Bahnhof und eine Viertelstunde bis zum Öresund (und wie ihr sehen könnt, haben wir es sogar zum Sonnenaufgang geschafft).

Pflicht waren natürlich auch die Drehorte der Umgebung, so z.B. die Turborg-Flasche an der die Olsenbande in Film 11 mit dem Gabelstapler vorbeifährt. Bier wird hier schon lange nicht mehr gebraut und der Großteil des Betriebsgeländes aus dem Film ist neu bebaut. Auch die Flasche musste an einen anderen Standort versetzt werden, sie befindet sich heute an einer Shell-Tankstelle am Strandvejen 40. Das Haus des Ministers (ebenfalls aus Film 11) wurde übrigens sehr passend in Hellerup (Norgesmindevej 27) ausgewählt, schließlich wohnen hier sehr viele Politiker und vor allem Diplomaten.



- Besuch der letzten Ruhestätten der Olsenbanden-Darsteller -

Bereits in den letzen Jahren haben wir immer mal wieder das eine oder andere Grab von Olsenbanden-Darstellern aufgesucht um ihnen eine kleine Ehre zu erweisen, aber in diesem Jahr waren es ein paar mehr. Dabei haben nicht alle Schauspieler ein Grab, so sind z.B. Ove Sprogøe und Preben Kaas anonym beigesetzt. Eine gute Recherchequelle ist dabei die Seite Gravsted.dk.

Die einzige Schwierigkeit: zu den wenigsten Grabstätten gibt es Positionsangaben. Auf einigen Friedhöfen sind Gräber von Prominenten ausgeschildert und auf anderen wird man sofort von den Friedhofsangestellten freundlich angesprochen, wenn man suchend umherläuft. Die meisten wissen schnell, wo der eine oder andere Schauspieler begraben liegt. Ansonsten heißt es suchen. Für alle, die eine ähnliche "Pilgerreise" planen, haben wir weiter unten Karten eingefügt, außerdem haben wir eine Google Maps Karten angelegt (Die Markierungen haben eine Genauigkeit von ca. 5-10 m).


0 - Arthur Jensen (Vestre Kirkegård, Abschnitt 7, Grab Nr. 72)
1 - Erik Balling (Gentofte Kirkegård, Grab Nr. C1529)
2 - Henning Bahs (Bispebjerg Kirkegård, Abschnitt 5)
3 - Willy Rathnov (Bispebjerg Kirkegård, Abschnitt UV (Urnengräber))
4 - Claus Nissen (Holmens Kirkegård, Abschnitt Ny Vestlig (Urnengräber))
5 - Lotte Tarp (Holmens Kirkegård, Grab Nr. 56)
6 - Birger Jensen (Assistens Kirkegård, Abschnitt M (Urnengräber))
7 - Bjørn Watt-Boolsen / Lis Løwert (Søndermark Kirkegård, am Springbrunnen)
8 - Poul Bundgaard (Mariebjerg Kirkegård, Abschnitt 20, Grab Nr. 396/397)
9 - Poul Reichhardt (Ordrup Kirkegård, Abschnitt E, Grab Nr. 21)

- Amagerbahn: Auf den Spuren von "Die Olsenbande stellt die Weichen" -

Der 7. Film "Die Olsenbande stellt die Weichen" gehört für viele Fans zu den Lieblingsfilmen, vor allem natürlich unter den Eisenbahnfreunden. Wir haben uns in diesem Jahr noch einmal auf den Weg gemacht und sind die knapp 6,5 km lange Strecke abgelaufen, die die Olsenbande mit der kleinen orangenen Lok und dem Franz Jäger Waggon auf Amager zurücklegt. Als Vergleich haben wir einige Fotos von 1998 mit eingearbeitet, wo vieles noch intakt war (Vielen Dank nochmal an Olsenbandenfan Ralf, der diese Fotos zur Verfügung gestellt hat).

blaue Linie = Fahrstrecke der Lok
grüne Linie = Fahrstrecke des dummen Schweins

  • 1 - Das dumme Schwein entdeckt die Lok mit dem Franz Jäger Waggon, an der Ampel stehend. (Kalvebod Brygge / Bernstorffsgade)
  • 2 - Die Lok fährt über die Langebro und anschließend in das Hafengelände auf Amager
  • 3 - Die Lok überquert die Straße und fährt in einen Schienenabschnitt der für Autos gesperrt ist. (Thorshavnsgade / Klaksvigsgade)
  • 4 - Die Lok kommt zwischen den Häusern hervor, überquert erneut die Straße und fährt ins Grüne. (Myggenæsgade / Ørestads Boulevard)
  • 5 - Die Lok fährt über eine nasse Straße, das Auto des dummen Schweins dreht sich. (Amagerbrogade / Store Mølle Vej)
  • 6 - Die Lok fährt quer über die Hauptstraße, das dumme Schwein fährt eine Weile über die Schienen. (Uplandsgade / Prags Boulevard)
  • 7 - Ein Polizist in zivil mit Eis in der Hand kann sich gerade noch vor dem heranrasenden Wagen des dummen Schweins retten. (Amager Strandvej 168)
  • 8 - Die entgegenkommende schwarze Diesellok fährt durch das Auto des dummen Schweins, die Olsenbande kann auf ein Ausweichgleis flüchten. (Italiensvej / Tovelillevej; Metrohaltestelle Amager Strand st)

In Kopenhagen hat sich seit den Dreharbeiten des 7. Films 1975 allerhand verändert. Einige Stellen sind kaum noch wiederzuerkennen. Auch die Schienen sind größtenteils verschwunden, aber zum Glück nicht überall. Trotzdem lässt sich der Verlauf der Strecke immer noch gut rekonstruieren (blaue Linie). Es ist uns auch gelungen den Fahrtverlauf des Transporters des dummen Schweins herauszufinden (grüne Linie). Die Fahrlinie wird nur am Schluss der Strecke unterbrochen, ansonsten ist jede Fahrbewegung völlig logisch und entspricht der Wirklichkeit.

Einst fuhr auf der Strecke der Amagerbahn (Amagerbanen) Personenverkehr, später nur noch Güterverkehr für die damals zahlreiche Industrie auf Amager. 1972 wurde das Schienennetz von der DSB übernommen und 1995 schließlich komplett eingestellt. Als man wenige Jahre später mit dem Bau der Metro (U-Bahn) begann, nutze man ab Øresund Station bis zum Flughafen den alten Schienenverlauf der Amagerbahn.


- Was wir sonst noch erlebt haben -

Mitten in Kopenhagen haben wir uns mit den Olsenbandenfans Kalle und Rya getroffen, die einen Tag in der Hauptstadt verbracht haben und dann weiter nach Jütland gefahren sind. Gemeinsam haben wir die Olsenbanden-Ausstellung im Palads angesehen, waren bei der kleinen Meerjungfrau und am Rattenloch aus der TV-Serie "Oh, diese Mieter!". Außerdem haben wir das Østre Gasværk Theater, nördlich von Kopenhagen in Østerbro, besucht. Das Theater wurde 1976–1998 von Morten Grunwald alias Benny geleitet.

Bei einem Bummel durch die Innenstadt haben wir in einer Parallelstraße des Strøget etwas ganz Besonderes entdeckt. Im Schaufenster des Porcelænskælderen (Porzelankeller) gab es tatsächlich diesen, genau diesen Eisbär, den der Verkäufer in Film 10 "Die Olsenbande steigt aufs Dach" zerschlägt. Am liebsten hätten wir ihn sofort mitgenommen, schließlich ziert er ja auch das Logo der Produktionsfirma Nordisk Film, aber der Preis hat dem Vorhaben ein jähes Ende verschafft: 3000 Kronen (etwa 400 Euro).

Als wir gerade am Königlichen Theater unterwegs waren, hatten wir ein besonders schönes Erlebnis. Die Königliche Leibgarde (Den Kongelige Livgarde) zog vorbei. Soweit ja nichts besonderes, aber die Wache marschierte mit Musik, wie in Film 10. Bisher hatten wir das noch nicht erlebt, haben aber erfahren, dass sie wohl immer dann mit Musik marschieren, wenn die Königin auf Schloss Amalienborg ist. Das ganze haben wir in einem kurzen Handyvideo für euch festgehalten:


- Ein etwas anderer Reisebericht: aus der Sicht unseres Mitreisenden -

Unser Freund Peter, der ab der 2. Woche mit dabei war, hat seinen eigenen Reisebericht verfasst. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse:

Ankunft (Freitag, 25. Mai 2012)
Am Bahnhof in Kopenhagen erwarteten mich nach 10 Stunden Zugfahrt Paul und Steffen mit einer Tortenschachtel voll Kuchen. Wir nahmen die S-Bahn nach Hellerup, das ist der Stadtteil, in dem wir wohnen, und zwar in einer Privatwohnung.

VON TUBORG ZU CARLSBERG - EIN TAG IM ZEICHEN DES BIERS
(Sonnabend, 26. Mai 2012)
Der erste Weg führte uns nur kurz um die Ecke in den Kathrinevej zum Flohmarkt. Vor schönen alten Villen (Hellerup ist ein vornehmes Viertel) hatten die Leute ihren Plunder aufgestellt, manche noch Zimtschnecken gebacken für den Verkauf an die Flohmarktbesucher, und so schnüffelten wir uns durch die Stände. Dann schmunzelte mich ein kleiner, zweiarmiger elektrischer Messingleuchter an, schön blank poliert, aber ich ließ ihn auf dem ersten Durchgang liegen. Auf dem Rückweg musste er aber mit, und Steffen hat auch noch runtergehandelt von 50 auf 40 Kronen, also 5,75 Euro. Dann ging es zurück in die Wohnung.

Beim zweiten Aufbruch starteten wir Richtung Tuborg-Gelände. Die ehemalige Tuborg-Brauerei, die heute mit der Carlsberg-Brauerei fusioniert ist, hatte ein Gelände, so groß wie die Alte Messe in Leipzig, mit eigenem Hafen übrigens. Von den alten Backsteingebäuden steht nur noch das zentrale alte Verwaltungsgebäude und ein Seitentrakt, ansonsten ist alles neu bebaut mit Einkaufszentren, Banken, modernen Wohnblöcken, dazwischen, wie üblich, Kanäle, und die äußeren Wohnblocks mit Blick über den ehem. Hafen aufs Meer. Und da stehe ich dann, sprachlos, weil's so schön, so toll, so grandios ist, und kann nur noch denken: "Die haben's einfach drauf, die Dänen, schön zu bauen."

Die Busse fahren heute übrigens alle geflaggt, weil Kronprinz Frederik Geburtstag hat. Vom Tuborg-Gelände ging es im klimatisierten Bus (Busse sind im hinteren Teil klimatisiert, vorne nicht. Darum sind dieser Tage die Busse hinten immer vollgestopft und vorn sitzt kein Schwein.) weiter zur alten Carlsberg-Brauerei, wo kaum noch gebraut wird, weil es einen Brauerei-Neubau außerhalb Kopenhagens gibt.

Der Carlsberg-Gründer hatte, wie viele Firmenbesitzer seiner Zeit und seiner Größenordnung, auch eine soziale Ader und ließ neben der Brauerei eine Fabriksiedlung errichten, Backsteinhäuser in Reihenhausbauweise. Die Häuser kosteten seinerzeit für die Erstkäufer 18.500 Kronen (=2.500 Euro). Heute kosten sie 5.000.000 Kronen, also etwa 672.000 Euro. Eines der Häuser ist übrigens das Haus, das sich der Spediteur bei der TV-Serie "Kommissarin Lund - Das Verbrechen" ausbauen will für seine Familie. Ich habe das Haus identifiziert, die Männer waren auf ein anderes Haus aus! By the way. Bei der zehnteiligen Serie "Das Verbrechen" wussten die Schauspieler (!) bis zum letzten Teil nicht, wer der Mörder ist, wer also von ihnen den Mörder spielt. Ist das nicht krass!

WIE BEI GRAFEN UND BARONEN (Sonntag, 27. Mai 2012)

Dieser Tag stand ganz im Zeichen von Schloss Vallø, wo Baron von Løvenvold residiert unter dem Sinnspruch seiner Familie "Ein Schelm, wer denkt". Nach dem Frühstück landeten wir auf dem Bahnhof, um Zugfahrscheine zu kaufen, denn Vallø liegt ordentlich außerhalb von Kopenhagen, etwa eine Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Leider öffneten die Fahrkartenschalter auf dem Hauptbahnhof an diesem Pfingstsonntag erst 10 Uhr, wir waren aber schon 9.30 Uhr da. So blieb nur der Automat für die berühmt-berüchtigten Klippekorts, jene Kopenhagener Sammelfahrscheine, die es zonenweise zu kaufen gilt und deren Gültigkeit sich beim Zukauf weiterer Zonen irgendwie auf mehrere Personen übertragen lässt.

Das System haben Steffen und Paul bis heute nicht verstanden, da gebe ich mir keine Mühe, es erst zu versuchen. Ein Mitarbeiter der Bahnhofsreinigung hatte versucht, ihnen das System zu erklären (ich war derweil am Geldautomaten, um überhaupt erst einmal Kronen abzuheben). Paul hatte die Erklärungen anders verstanden als Steffen, und so wurde Paul die gesamte Verantwortung übertragen, falls es schief gehen sollte und wir Strafe zahlen müssen. Das Ganze lautstark vor dem Automaten diskutiert, so dass ein hinter Steffen stehender Reisender einwarf, man müsse ins Gefängnis, wenn man beim Schwarzfahren erwischt wird. Da konnte Steffen gar nicht lachen...

Wir kamen schließlich an auf dem kleinen, verträumten Bahnhöfchen von Vallø, ohne überhaupt kontrolliert worden zu sein und schlenderten eine eineinhalb Kilometer lange, schmale Kastanienallee entlang zum Schloss, dessen Türme schon grüßend ragten. Das Schloss selbst ist beeindruckend, ein vierflügliger Bau, in dem 3 Flügel bewohnt sind, der vierte ist ein Festsaal. Diese drei großen Schlossflügel werden von nur 8 (!) Leuten/Mietparteien bewohnt, die sich dort im Nobelaltersheim eingemietet haben. Da scheint es hochherrschaftlich herzugehen, also im wahrsten Sinne des Wortes wie bei Fürsten und Baronen (wie Fie so schön sagt). Wir haben das Schloss von allen Seiten beschnarcht, sind auch auf dem Schlosshof gewesen, wo "Maxim Transportable" den Imbiss für die Jagdgesellschaft anrichtet, und haben den großräumigen Park durchschritten.

Zum Pfingstsonntag war der gut gefüllt mit picknickenden Dänen, die mit dänischen Flaggen ihr Picknickareal abgesteckt hatten, manche auf Decken sitzend, andere mit langen Tafeln und Stühlen. Letztere hatten diese Ausrüstung mit Sackkarren vom Parkplatz auf die Schlosswiese gekarrt. Durch einen schattigen Wald ging es zurück zur Bahnstation von Vallø.

Pfingstmontag, 28. Mai 2012 Nach dem Frühstück stand die Suche nach derjenigen Tankstelle auf dem Programm, an der die Bande auf dem Weg nach Jütland tankt und den Tankwart austrickst, indem Egon dem Tankwart ein 1-Liter-Kanisterchen reicht mit der Bitte, es vollzutanken, während Benny heimlich den Transporter volllaufen lässt. Der Tankwart weigert sich zunächst, er dürfe nicht unter 2 Litern abgeben, aber Egon droht damit, zur gegenüberliegenden Konkurrenz-Tankstelle zu gehen. An Tankstellen war kein Mangel auf dem besagten Roskildevej, aber wahrscheinlich war die Filmtankstelle schon abgerissen und mit einem REMA-1000-Markt überbaut.

Nächste Station war der Nyhavn. Wir steuerten zielstrebig auf die unbelebtere Seite zu, um im dritten Anlauf zu testen, ob das Kellerrestaurant wiedereröffnet ist, in dem ich mit meiner Frau 2006 so herrliche belegte Brote (Smørrebrød) gegessen hatte und das im Sommer 2011 bei einem großen Hochwasser total abgesoffen war. Es war gottlob wieder offen, wir gingen treppab ins Unterstübchen und nahmen Platz, bestellten ein großes Tuborg-Bier vom Fass und die Frokostplatte mit Roastbeef, Hering, Seelachs und Brie. Das Personal schien international zusammengewürfelt zu sein und unterhielt sich untereinander Englisch. Die konnten viele Sprachen, nur kein Dänisch. Machte nichts, das Essen kam fix, das Bier noch fixer, und 30 Minuten später hatten wir auch den Kaffee ausgetrunken und jenen Zustand der Glückseligkeit erreicht, der Männer nach einem guten Essen und einem kühlen Bierchen befällt.

VALBY BLEIBT VALBY (Dienstag, 29. Mai 2012)

Wir schlugen den Weg zu Nordisk Film ein, dem großen dänischen Filmkonzern, der die Olsenbande produziert hat. Am Empfang verkündeten wir freudig radebrechend, dass wir gern in den Shop der Filmfirma wollten. Der öffnet aber erst um 13 Uhr, und es war gerade halb elf. Aber wie die Dänen sind, schnappte sich eine der drei Damen vom Empfang den Schlüssel, lächelte uns freudig zu, ihr zu folgen, und dann öffnete sie den Shop für uns. Es gab das große Buch zum 100jährigen Jubiläum von Nordisk Film im Jahr 2010 für 100 Kronen, da habe ich zugeschlagen, Paul & Steffen haben dafür noch 400 bezahlt. Das Buch lässt die besten Filmproduktionen Revue passieren und kann damit als Leitfaden benutzt werden, welche Filme man sich unbedingt noch ansehen sollte. Außerdem gab es die 84 Folgen von "Oh diese Mieter" in einer neuen Sammelbox für 399 Kronen. In Valby wollten wir aber nicht nur shoppen, sondern auch Drehorte sehen. Dieses Mal die Jesuskirche, in der Børge & Fie getraut wurden. Schöne Kirche, war auch offen, prächtig ausgestattet, und mit moderner öffentlicher Toilette. Das ist immer ganz wichtig!

Der nächste Besuch galt "Maxim Transportable", wo das Picknick für die Jagdgesellschaft des Barons von Loevenfold vorbereitet wird und wo bei der "Objektbegehung" Benny & Kjeld aus den Töpfen naschen und von Egon als Mastschweine beschimpft werden. Diese Location liegt in der Fleischstadt. Ja, richtig gelesen, Fleischstadt. Ein sehr großes Areal, wo Schlachter, Fischer, Fleischverarbeiter und andere Großhändler von Lebensmitteln sitzen, nicht nur früher, sondern immer noch. Und darunter ist manch ein königlicher Hoflieferant, wie die stolzen Firmeninschriften an den Häusergiebeln verkünden. Alles dreistöckige Bauten aus den 1970ern mit großen Glasfronten, hinter denen gehauen, geschnitten, zerteilt und durchgedreht wird, vor den Augen der Vorübergehenden. Velbekomme! Wir fanden die richtige Stelle, wenn sie auch leicht baulich verändert wurde. Ein krasses Areal, aber beeindruckend.





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