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::Mathias Sprogøe Fletting::
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Mathias Sprogøe Fletting

(Foto: Emilia Therese)
Interview per E-Mail vom 31. Juli 2016

Angaben zur Person:



Fanclub: Wie wurdest du Schauspieler?

Mathias Sprogøe Fletting: Es ist viel Zeit vergangen, bevor ich herausfand, dass ich gerne Schauspieler werden möchte. Das ich mich für Film und Theater interessierte, wusste ich. Von dieser Welt wurde ich sehr angezogen, aber ich wusste nicht, auf welche Art ich ein Teil davon werden könnte. Ich hatte keine Lust, einfach nur auf den gleichen Fußspuren, wie meine Eltern und mein Großvater, zu gehen. Ich wollte meinen eigenen Weg dahin finden. Also habe ich zuerst eine Menge anderer Dinge ausprobiert. So war ich Büroangestellter, Set-Runner bei einer TV-Serie, Pädagogengehilfe und ein Jahr auf der Hochschule.

Auf der Hochschule hatte ich viel mit Theater zu tun und da habe ich entdeckt, dass es das ist, was ich machen möchte. Ab da war mein Weg recht zielgerichtet, bevor ich 2012 zur Theaterschule gekommen bin. Vor der Aufnahmeprüfung übte ich mit einem Schauspieler ca. einmal die Woche und das zwei Monate lang. Wir übten die Theatertexte, die ich für die Prüfung brauchte und darüber hinaus etwas Improvisation. Bei meinem zweiten Versuch schaffte ich es auf die Schauspielschule.

Fanclub: Wie war es für dich als Kind einen so bekannten Großvater zu haben?

M.S.F.: Ich denke, ich fand das war spannend. Und lustig ihn an den Wochenenden im Fernsehen zu sehen, wenn die Olsenbande und andere alte dänische Filme gezeigt wurden.


Kristoffer Helmuth und Mathias Sprogøe Fletting (rechts im Bild) sind beide Enkel von großen Schauspielern und versuchen sich ebenfalls in diesem Beruf.
(Ausschnitt aus der dänischen Fernsehsendung "Aftenshowet" vom 4. Juli 2016.)

Fanclub: Ist es schwer mit so einem berühmtem Nachnamen, seinen eigenen Stil als Schauspieler zu finden?

M.S.F.: Nein, nicht mehr denke ich. Gerade zu Beginn, als ich mit dem Theaterspielen begann, war ich gespannt darauf, wie stark meine eigene Lust darauf war, Theater zu spielen. Und dass es nicht einfach nur der für mich sichere Weg war. Aber mit der Zeit merkte ich, dass es der richtige Weg war und ich begann damit meinen eigenen Stil zu finden. Also mit der Anerkennung meiner Umwelt und meine eigene Überzeugung daran, dass ich etwas habe mit dem ich mich der Aufgabe stellen kann, denke ich ist meine eigene Identität dabei sich als Schauspieler zu formen. Und das hat nichts mit meinem Nachnamen zu tun.

Fanclub: Was hältst du von der Olsenbande? Siehst du dir die Filme selbst an oder bist du sogar Fan?

M.S.F.: Ich habe alle Filme viele Male angesehen. Ich bin ein großer Fan und vielleicht sogar ein wenig ein Olsenbanden-Nerd. Ich glaube meine Favoriten sind Nr. 3 "Die Olsenbande fährt nach Jütland" und 7 "Die Olsenbande stellt die Weichen".


Dän. DVD zu Olsenbande Jr.
Fanclub: Wie bist du zu deiner ersten Rolle in "Olsenbande Junior" gekommen?

M.S.F.: Ein Caster rief mich an und wollte wissen, ob ich zu einem Casting für eine kleine Rolle in Olsenbande Junior kommen möchte und da habe ich zugesagt. Also kam ich zum Casting und habe die Rolle bekommen. Das zu machen war richtig lustig. Es dauerte 2 Tage, in denen wir die Aufnahmen in einem Studio machten und das Lied üben mussten, das in der Szene im Kinderheim zu hören ist. Mein Vater war auch im Film dabei als Egons Vater, aber wir hatten keine gemeinsame Szene. Aber es ist lustig, wenn ich daran denke, dass wir zusammen in einem Film mitgespielt haben.

Fanclub: Wir freuen uns bereits dich in der 3. Staffel von "Dicte" zu sehen (die sicherlich auch in Deutschland zu sehen sein wird). Was sind ansonsten deine nächsten Projekte oder Pläne für die Zukunft?

M.S.F.: Noch bis Oktober bin ich im Augenblick bei einer Inszenierung am Aarhus Theater zu sehen. Danach ziehe ich zurück nach Kopenhagen, wo ich am Folketeatret (Volkstheater) eine Holberg Aufführung machen soll - "Den Politiske Kandestøber" (Der Politische Kannengießer).
[Anm. Übersetzer: Das Folketeatret in Kopenhagen war 50 Jahre lang auch die Bühne von Ove Sprogøe.]

(Übersetzung: Paul Wenzel)




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